World Wildlife Fund Deutschland

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Der WWF Deutschland wurde 1963 als Stiftung zur Förderung der internationalen Organisation “World Wildlife Fund” gegründet. Er zählt im Gebiet des Tier- und Naturschutzes zu den größten Organisationen Deutschlands.

Wir wollen die weltweite Zerstörung der Natur und Umwelt stoppen und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben. World Wildlife Fund Deutschland – offizielles Leitbild


Über die Organisation: World Wildlife Fund Deutschland


Der WWF Deutschland ist eine der größten Natur- und Umweltschutzorganisationen und die deutsche Partnerorganisation des internationalen “World Wildlife Fund”, der 1961 in der Schweiz gegründet wurde. Zwei Jahre später folgte die Gründung des WWF Deutschlands, der heute als Stiftung bürgerlichen Rechts agiert. Die Arbeit des WWF fokussiert sich hauptsächlich auf das Stoppen des Artensterbens, den Schutz der Weltmeere, den Schutz der Wälder und den Kampf gegen den Klimawandel und zusammenhängende Folgen. Der Hauptsitz der Organisation ist heute in Berlin. Zusammen mit internationalen Partnern führt der WWF weltweit Projekte durch und ist innerhalb Deutschlands in Bildungs-, Lobby- und Aktivismusarbeit aktiv.


Organisation


Globaler Hauptsitz: Berlin

Deutsche Zentrale: Hamburg; Frankfurt am Main

Andere Standorte: Dessau; Husum; Erfurt; Ratzeburg; Stralsund; Weilheim

Vorstand: Dr. Valentin von Massow; Max Schön; Steffi Czerny; Dr. Hoimar von Ditfurth; Prof. Dr. Monika Hilker; Prof. Dr. Heribert Hofer; Saskia Kress; Paul Mackay


Deutsche NGO-Geschichte


Zeitleiste

  • 1963: Gründung des WWF Deutschland in Bonn unter dem Namen “Verein zur Förderung des World Wildlife Fund”
  • 1973: Auflösung des Vereins und Gründung des WWF Deutschland als Stiftung bürgerlichen Rechts

Internationale Geschichte der NGO


Zeitleiste

  • 1961: Gründung des World Wildlife Fund in Morges, Schweiz
  • 1986: Namensänderung in “World Wide Fund for Nature”

Auszeichnungen

Der World Wildlife Fund hat in den letzten 60 Jahren international viele Erfolge erzielt, darunter zum Beispiel:

  • 1973 : Der WWF gewährt der Smithsonian Institution 38.000 Dollar zur Untersuchung der Tigerpopulation im Chitwan-Schutzgebiet in Nepal. Dies ermöglichte es Wissenschaftler*innen zum ersten Mal erfolgreich Funkortungsgeräte einzusetzen.
  • 1986 : Der WWF hilft bei der Schaffung des ersten Nationalparks in Bhutan durch die Umwandlung des Manas Wildlife Sanctuary.
  • 1993 : Der WWF schließt auf den Philippinen einen debt-for-nature Tausch in Höhe von 19 Millionen Dollar ab – der größte Tausch dieser Art, der je von einer NGO durchgeführt wurde.
  • 2003: Der WWF setzt sich drei Jahre lang dafür ein, dass der 1,7 Millionen Hektar große Chandless State Park im brasilianischen Amazonasgebiet geschaffen wird.
  • 2016: Der WWF und das Global Tiger Forum geben bekannt, dass die Zahl der wild lebenden Tiger zum ersten Mal seit über 100 Jahren wieder gestiegen ist.

Kontroversen

  • Der erste internationale Präsident des WWF, Prinz Bernhard der Niederlande, gründete den Fonds “1001: A nature trust”,der zur Finanzierung des WWF beitragen sollte. Aufgrund von Instransparenz über die Namen der Fondsmitglieder, wurde der WWF beschuldigt, dass einige seiner Mitglieder reiche Personen seien, die in organisierte Kriminalität, umweltzerstörerische Entwicklung und korrupte Politik verwickelt sind. Auch Prinz Bernhard war Mitglied in diesem Club.
  • Der WWF wurde beschuldigt, Wächter und Ranger zu finanziert zu haben, die bei ihrer Arbeit unschuldige Menschen gefoltert und getötet haben sollen. Die Organisation wurde beschuldigt, Anti-Wilderei-Einheiten zu unterstützen, die Dorfbewohner*innen in Afrika und Asien angegriffen, sexuell missbraucht, getötet und erschossen haben. Außerdem soll sie paramilitärische Kräfte mit Gehältern, Ausrüstung und Ausbildung unterstützt und Überfälle auf Dörfer finanziert haben. Die Organisation nahm die Vorwürfe ernst und leitete Untersuchungen ein. Diese entlastete den WWF, kritisierte ihn jedoch für schwerwiegende Versäumnisse bei seiner Arbeit. Den Mitarbeitenden wird vorgeworfen, nicht eingegriffen zu haben, obwohl sie über die Verstöße Bescheid wussten.
  • Ein ehemaliger Mitarbeiter des WWF veröffentlichte ein Buch, in dem er behauptet, dass der WWF Lobbyarbeit und praktische Hilfe für die Trophäenjagd leistet. Später stellte der WWF auf seiner Website klar, dass er die Praxis der Trophäenjagd nicht unterstützt.

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Quellen:


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Diese Seite wurde geschrieben von Our Only Home (2022-06-29)

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